Donnerstag, 26. Juni 2014

Dirk hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Umsatzrückgang" hinterlassen:



" So prüft McDonald’s derzeit die Einführung eines Gourmet-Burgers, der teurer sein soll als der Big Mac. Bio-Burger soll es aber auch in Zukunft nicht geben, betonte Beeck. „Wir müssen nicht auf jeden Zug aufspringen.“ "

Das sind für mich die Kernsätze des Tagesspiegelberichts.
FAST JEDER Burger bei Mäcces ist teurer als der BigMac, der BigMac ist nur gerade im Angebot für 2,99€. Schon die regulären BigTasty und die Aktionsburger werden im Einzelpreis für über 4,50€ angeboten, mit was will Mäcces den Gourmetburger denn belegen, dass er auch wirklich ein Gourmet ist und einen noch höheren Preis rechtfertig? Lachs? Kaviar? Kobe-Beef-Patties? Zudem wird der Gourmetburger von denselben Küchenkräften zusammengepfuscht, welche manchmal schon mit einem McChicken überfordert sind.
Dass Mäcces keinen BioBurger anbieten kann und will ist klar: viel zu teuer im Einkauf und hochwertiges Burgermaterial ist zu schade für die Großküche und Massenproduktion. Und noch ärgerlicher ist es, wenn ein Bioburger dann die 12 Minuten auf Halde liegt und nicht abgeholt wird, also in den Müll wandert.
Mäcces muss auch nicht auf irgendeinen Zug aufspringen, sondern zurück zu den Wurzeln kehren. Früher waren sie ein Fresstempel, heute müssen unbedingt drölfzig Salate, Wraps, komplettes Frühstücksmenü und McCafe mit an Bord sein. Ohne die lief es früher sehr viel besser. 


>yihaaaar! kobe beef. ich bin dafür :)

Freitag, 6. Juni 2014

Amtliche Bekanntmachung: Kein McDonald's und Burger King mehr!

Ich bin sauer, liebe Gemeinde.
Und ich hol mal ein bisschen weiter aus und heute wird auch polarisiert... Aber das macht ja so einen Blog aus.
Er lebt mit einem.

Der Brazil Burger von McD ist vom Rezept her gut. Er schmeckt. Leider musste ich ihn mir selber neu zusammenbauen, weil er schon in der Packung auseinander fiel. Er lag falschrum drinnen und das Brötchen war hart.
So nicht, Leute!

Es setzt sich ein Trend durch, der unbemerkt sich auch in diesen Blog geschlichen hat.

Handcrafted. Ein neues (ausländisches, naschön) Schlagwort kommt immer mehr. Und das ist gut so. Mikrobrauereien machen mit viel Hingabe tolle neue Biere. Von USA schon längs rübergeschwappt (auf ins alte Mädchen!). Food Trucks erobern den Gaumen der Fans, die, nur weil sie ihnen auf Facebook folgen, wissen, wo sie heute stehen.
Läden die mit "regional" und "Fair Trade" und "Bio" werben und bei denen man merkt, daß man da was kriegt für sein Geld. Ja! Das will ich und das wollt ihr!

Ja, alles ist teuer und viel teurer. Aber bitte! Nehmt euch Zeit zum Essen. Stellt euch 20 Minuten an einen Burgerwagen an, holt euer Bier bei einem Oliver Wesseloh der mit einem (!) Partner Biere zum Niederknien in der Kehrwieder Kreativbrauerei braut, und achtet darauf, daß alles mit viel Herz und Passion geschieht.
Und wie mit allem im Leben: einfach nicht übertreiben, dann kann man auch mal mit ruhigem Gewissen ein Burger Menü zu sich nehmen, das doppelt so teuer ist wie bei den beiden großen. Aber man weiss was man hat.

Nein zu Konzernen, wo der Kunde nur noch eine tickende Uhr ist (im McDrive z.B.), wo die Angestellten schlecht bezahlt und teilweise schlecht behandelt werden. Wo nur noch Massenabfertigung des Preises Willen geschieht, eben alles ohne Herz und auf Kosten der Qualität.

So. Hugh!

Bald mehr zum Thema "Handcrafted"




Sonntag, 1. Juni 2014

Dieser Imbiss schließt leider zum 9.6. also alle nochmal hin da!


Ursprünglicher Post vom 17.3.:
Er heisst Lütt'n Happen.
Die Dame und der Herr hinter der Theke sind sehr freundlich und geben gerne Auskunft...
z.B. über den Burger, den es nur Donnerstag und Samstags gibt.
Nachdem wir unsere beiden bekamen, waren sie nach einem Weiteren um 19:30 schon alle.
Genauso wie die Schnitzel. In meinen Augen ein extrem hohes Qualitätsmerkmal.
Es strömte um die Uhrzeit nur so hinein und heraus. Was ist bessere Werbung...

Das Brötchen, das vom Bäcker kommt(!) umschließt den sehr hohen Burger. Reichhaltig mit Tomaten, Salat, Zwiebeln und sauren Gurken belegt. Mit viel Ketchup, Senf und leckerer hausgemachter Soße verfeinert und mit ein paar Pommes ("handvoll als Snack") das perfekte Abendbrot. Und für €5,80 in meinen Augen sehr preiswert.

Das Schnitzel werde ich auch noch probieren - versprochen. Die Schaschlik Soße sah auch traumhaft aus. So geht hochwertiges Fastfood.

Wer also mal nördlich vom Elbdeich ist, muß hier mal vorbei.