Freitag, 6. Juni 2014

Amtliche Bekanntmachung: Kein McDonald's und Burger King mehr!

Ich bin sauer, liebe Gemeinde.
Und ich hol mal ein bisschen weiter aus und heute wird auch polarisiert... Aber das macht ja so einen Blog aus.
Er lebt mit einem.

Der Brazil Burger von McD ist vom Rezept her gut. Er schmeckt. Leider musste ich ihn mir selber neu zusammenbauen, weil er schon in der Packung auseinander fiel. Er lag falschrum drinnen und das Brötchen war hart.
So nicht, Leute!

Es setzt sich ein Trend durch, der unbemerkt sich auch in diesen Blog geschlichen hat.

Handcrafted. Ein neues (ausländisches, naschön) Schlagwort kommt immer mehr. Und das ist gut so. Mikrobrauereien machen mit viel Hingabe tolle neue Biere. Von USA schon längs rübergeschwappt (auf ins alte Mädchen!). Food Trucks erobern den Gaumen der Fans, die, nur weil sie ihnen auf Facebook folgen, wissen, wo sie heute stehen.
Läden die mit "regional" und "Fair Trade" und "Bio" werben und bei denen man merkt, daß man da was kriegt für sein Geld. Ja! Das will ich und das wollt ihr!

Ja, alles ist teuer und viel teurer. Aber bitte! Nehmt euch Zeit zum Essen. Stellt euch 20 Minuten an einen Burgerwagen an, holt euer Bier bei einem Oliver Wesseloh der mit einem (!) Partner Biere zum Niederknien in der Kehrwieder Kreativbrauerei braut, und achtet darauf, daß alles mit viel Herz und Passion geschieht.
Und wie mit allem im Leben: einfach nicht übertreiben, dann kann man auch mal mit ruhigem Gewissen ein Burger Menü zu sich nehmen, das doppelt so teuer ist wie bei den beiden großen. Aber man weiss was man hat.

Nein zu Konzernen, wo der Kunde nur noch eine tickende Uhr ist (im McDrive z.B.), wo die Angestellten schlecht bezahlt und teilweise schlecht behandelt werden. Wo nur noch Massenabfertigung des Preises Willen geschieht, eben alles ohne Herz und auf Kosten der Qualität.

So. Hugh!

Bald mehr zum Thema "Handcrafted"




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