Freitag, 1. Juli 2016

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Zuerst wollte ich dieses Zweierlei vom Lamm. Ich habe mich brav angestellt und hatte auch noch Glück, kurz nach mir war es aus.

Sehr lecker und offenbar sehr aufwändig: ein Salätchen aus Tomaten, Bohnen und Zwiebeln, einer stimmigen Vinaigrette und kleinen Hack... nennen wir es mal Knubbeln. sehr lecker.
Das zweite vom Zweierlei (ich liebe dieses Wort - es verheisst immer viel lecker :) war eine Art Ragout mit super Soße, netten Kartoffelspeckbällen und Fleisch.

Absolut untypisch für ein Foodtruck Gericht. Goil!



Dann ging's weiter mit Anstellen. Ich wählte die Fusion aus Japan und Peru. Ein leckeres kolloquium aus frischem Thunfisch mit einer sehr leckeren Soße - die "gelbe" Chili ist etwas besonderes, sagte man mir.

Was genau hab ich spontan vergessen. Ich hab noch was im Ohr, daß man dort ganz leicht nur das Aroma raus holen kann und nicht die Schärfe. Der Knüller waren die Mega-Crunch-Anden-Kartoffeln. Insgesamt wirkte auch dieses Gericht sehr aufwändig und hochwertig. Nicht zuletzt durch die appetitlich angeordneten Radieschen Scheiben.

Sehr lustig: die grüne sämige Soße wurde als erstes auf den Teller gepfeffert, so daß die schmale Scheibe, die den Gast vor Fettspritzern schützen soll eine neue Aufgabe erhielt: den Gast vor fliegender Soße zu bewahren.


Und der letzte, den ich schaffte (nicht vom satt sein, sondern bevor ausverkauft - nach schätzungsweise etwas mehr als einer halben Stunde hatten die meisten Trucks ihren Deckel zu = ausverkauft, bzw. 50 Portionen rausgehauen) war der Mexikaner.

Diesmal ein typisches Foodtruck Gericht. Einfach: Quesedilla con Pollo. Fertig. Geile Guacamole. Sehr sehr leckere Salsa und eine/n/r tolle Quesedilla. Leider mussten die beiden sympathischen Jungs aus Berlin irgendwas nachproduzieren... ich glaube es war der Pollo... Weswegen wir 15-20 Minuten warten mussten.

Trettel steckte den Kopf in den Truck und fragte mich, und meine Nachbarin, wie lange wir warten würden und verdrehte die Augen, als er die Zeit hörte. Ich meinte, das sei bei Foodtrucks doch normal. Er konterte etwas pissig: "Wenn du eine Stunde Mittagspause hast und davon 20 Minuten anstehen musst, machst du das doch auch nur ein Mal."

Ich ließ es auf sich beruhen, da 3 Kameras auf ihn gerichtet waren. Insgeheim sagte ich mir, und das ist meine Botschaft für heute:

"Digga, Ahnma! Ich hab in Deutschland nur 30 Minuten Mittags-Pause, und wenn das geile Scheiße ist, dann warte ich auch 20 Minuten, esse es 10 Minuten und geh wieder an die Arbeit. Normaaal, Mann" :D

Morgen noch ein Paar Fotos und Links zu den Foodtrucks die es spannenderweise fast alle schon gibt. Aber so eine Roka-Karre nimmt man gerne mal mit, denke ich.



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